Donnerstag 12. November, 2009

selbstredend

Wir wussten es nicht, deshalb erfahren wir es nur nebenher; Arbeit ist ein Faktor.
Und - Politiker sei Dank' erfahren wir das jetzt -, ES darf nicht den Faktor Arbeit belasten.
Puhh, Kinder, das ist nochmal gut gegangen! Wenn die uns das nicht erklärt hätten, ui ui ui. Aber was soll's; 2012 gehen die Maya unter und wir hinterher.


Aber manchmal ist von hinten gar nicht sooo übel. Unter Umständen natürlich, selbstredend.
Montag 09. November, 2009

Banane

Fast pünktlich, wieder an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart:
Essen sie auch nach 20 Jahren mal wieder eine Banane.

In diesem Sinne - manchmal ist Obst gesund -, einen wunderschönen Wochenstart!
Mittwoch 04. November, 2009

träumst schon oder regierst du noch?

Herrlich.
Das Mädel aus der Uckermark, bekam von ihrer Tante aus dem Westen regelmäßig amerikanische Jeans, einer ganz bestimmten Marke, die es im Osten nicht gab. Sodann war sie begeistert vom amerikanischen Traum - und schwups, in aller Ehre, sprach sie gestern als zweiter (nicht zweites) Staatsoberhaupt der Deutschen überhaupt, vor dem US Kongress. Sehr schön.

Derweil hat GM die Gunst der Stunde genutzt und Opel wieder das werden lassen was es immer war: Einen amerikanischen Traum. Ausbeuten was zu beuten geht, solange man dafür bekommt was man kann. Oder so ähnlich.
Montag 02. November, 2009

Wirklichkeiten

Wir begrüßen: «Dann darfst du mir eine rein hauen!»
«Dann darfst du mir eine rein hauen!» ist die Schwester von «Das habe ich doch gleich gesagt» und kommt aus der Familie der Idioten.

In diesem Sinne - es könnte sein, dass sie jemand wörtlich nimmt -, einen wunderschönen Wochenstart.

ps.
Ach ja, das war natürlich wieder pünktlich an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart.
Sonntag 01. November, 2009

Supergau

Als ich gestern Abend abgeholt wurde, nahm ich einen Schlüssel mit - ließ Mobiltelefon und großen Schlüsselbund zu Hause. Als ich heute Morgen um 6 nach Hause gebracht wurde, merkte ich dann vor verschlossener Tür, dass ich den Büroschlüssel mitgenommen hatte.
Schlafe ich eben bei meiner Schwester, dachte ich und lief den Berg hoch. Das Mädel war leider nicht da, so dass ich luftig bekleidet lächelnd in die Stadt lief - ins Büro.

Zweieinhalb Stunden im Büro geschlafen, danach mit dem Taxi heim gefahren und eben den netten Nachbarn geweckt.
Samstag 31. Oktober, 2009

pan.gea

Ja, eben drum.

Let's party, SI-Centrum Stuttgart.
Have fun!
Mittwoch 28. Oktober, 2009

Hermes

Ich denke ich werde einen Hermes-Vesand Subunternehmer auspeitschen. Etwaige Mordgedanken hatte ich nur zwei Sekunden. Auspeitschen ist wahrscheinlich effektiver.

Jemand eine Peitsche übrig? Ich bräuchte sie nur ein paar Tage.
Über Gegenleistungen müssten wir im Vorfeld einig werden.
Montag 26. Oktober, 2009

60min+

Der Spruch zum Wochenstart, wieder pünktlich an dieser Stelle:
Ja. Und weil's so schön ist, zur richtigen Zeit.

In diesem Sinne - genießen sie ihre wieder gewonnene Stunde -, einen wunderschönen Wochenstart!


  Du hast es ihnen nicht gesagt...!, schreit Edith aus dem Bad.
  ..., antworte ich.
  Wenn du es ihnen nicht sagst, ...
  Manchmal lebt man besser wenn man nicht alles weiß!, falle ich ihr ins Wort.
  Erzieht man so sein Kind?!, ...
  ... nein, aber du bist ja ungeboren; da mache ich mir keine Gedanken.
Freitag 23. Oktober, 2009

Thank God, it's Friday!

Exzellent. Genau so würde ich es beschreiben, wenn ich es beschreiben würde.

Es tut gut zu sehen, dass gute Menschen wirklich ihre Belohnung bekommen. Ein guter Freund, erlebt gerade seinen zweiten Frühling. Er hat es verdient! Er hat es wirklich verdient!
Mittwoch 21. Oktober, 2009

unporked

Erkältung überstanden.
Montag 12. Oktober, 2009

Möglichkeiten

Pünktlich an dieser Stelle, wieder der Spruch zum Wochenstart:
Was haben Sokrates, Julius Ceasar, Napoléon und Mutter Theresa gemeinsam?
Sie sind tot.


In diesem Sinne – nur wer lebt kann das Leben positiv verändern -, einen wunderschönen Wochenstart.
Sonntag 11. Oktober, 2009

Kürbissuppe

Na du?, wie geht's?
Es ist ganz einfach. Dazu brauchst du nur einen Topf, einen Pürierstab und etwas Vorarbeit.
Du schälst und schneidest drei kleine Zwiebel und eine Lauchstange (man sagt auch Poree dazu). Dann nimmst du einen Butternut Kürbis - es geht auch Hokkaido, nur ist der nicht ganz so süß -, den du ebenfalls schälst und würfelst. Es fehlen noch drei Tomaten, die in Scheiben geschnitten auf ihren Einsatz warten dürfen.



Die Zwiebel und den Lauch gibst du nun in den Topf, in dem schon etwas Ölivenöl heiß geworden ist. Das Ganze muss nun scharf an-rösten, aber nicht verkohlen. Wenn es soweit ist, drehst du die Hitze etwas runter und gibst den Kürbis dazu. Nach drei bis vier Minuten gibst ist der Einsatz der Tomaten dran. Das Ganze wird fünf Minuten im geschlossenen Topf erhitzt, erst dann gibst du Salz hinzu und rührst es in derselben Hitze weiter. Jetzt darfst du das Ganze mit chlorfreiem Wasser bedecken und nebenher hörst du dir den schönen Song von Harry Belafonte <-- klick aufs Video, Mäuschen an.
Danach nimmst du den Topf von der Herdplatte und pürierst es vorsichtig. Wenn du damit fertig bist, gibst du ein paar grob gemörste Pfefferkörner dazu. Umrühren, eine Minute den Deckel drauf und lächeln. Vergiss nicht ein paar Tröpfchen Kürbiskernöl auf vollen Teller zu geben.

Na du, geht's besser?
Dienstag 06. Oktober, 2009

Blaualgisch

Schlimm. Begreift man dass alles Lebendige auf diesem Planeten nach der Blaualge, auf dem Verzehr anderer Lebensform basiert, fragt man sich, wer so bescheuert war und den Traum vom Paradies erfand. Der Idealismus steht auf dem Moorast seiner selbst. Friss oder stirb - Die Hauptroutine Gottes Programmierung.
So ist wohl die Blaualge das einzig edle Leben, das man kennt.
Montag 05. Oktober, 2009

Aufschwung

An dieser Stelle, wieder und pünktlich, der Spruch zum Wochenstart – diesmal, zugegeben, etwas kurz: Vollpfosten!

Herr Westerwelle. Ihre perfide Art, mit der sie gerade durch die Medien geistern, stößt auf. Dieses Nichts sagende Geschwätz, mit der sie Pressekonferenzen durch treten, zeugt nicht von Arroganz sondern von Dummheit. Gerade von ihnen, als angehenden Bundes-Außenminister, sollte man mehr erwarten dürfen.
Man darf ja nichts sagen, weil man dann als schlechter Verlierer oder Nachtreter gilt. Aber wer tut schon nur was man darf!


In diesem Sinne – auch wenn wir von Vollpfosten regiert werden -, einen wunderschönen Wochenstart.
Dienstag 29. September, 2009

Harr.ach

Bekkay HarrachIst schon jemandem aufgefallen dass Bekkay Harrach eher wie ein jüdischer Rabbinerschüler aussieht, als ein islamischer Terrorist?

Außerdem ist fraglich, wie dieser Herr zum Bundesadler auf seinem Personalausweis kam.
Montag 28. September, 2009

Polanski

Na endlich ist der Polanski in Haft.

Wurde Zeit!
Montag 28. September, 2009

Reste

An dieser Stelle pünktlich, wieder, der Spruch zum Wochenstart:
Das Volk vergab den Auftrag zur Regierung.

Es gibt Sieger, Besiegte und den Rest.
In diesem Sinne – auch als Rest -, einen wunderschönen Wochenstart.
Sonntag 20. September, 2009

Happy Bayram

Bayramιnιz mubarek olsun!
Mittwoch 16. September, 2009

Zensursulas

Einer schreit, und alle rennen mit. So war das, und wird das schön immer bleiben.

Das Gute dabei ist, dass wir dadurch immer wieder neue und unsinnige Wörtchen bekommen. Ohne darüber nachzudenken plappern wir sie nach und fühlen uns dabei so herrlich. Piraten, zum Beispiel. Oder Zensursula. Oder oder, noch besser, aktiver Sauerstoff. Nein nein nein, noch besser, noch besser: Blockbuster.
Mittwoch 16. September, 2009

Nebenbeis

Man kann nicht ändern was, aber anpassen wie man ist.
Ich sprechen Deutsch und rasieren mich auch im Gesicht. Ich essen Vollkornbrot und trinken Kaffee. Ich sprechen auch mit Frauen und laufen nicht mit Pyjama auf der Straßen. Ich Türke in Deutschland und zahlen Steuern.
Montag 14. September, 2009

du.ell

Eigentlich sollte an dieser Stelle, wie gewohnt und auch pünktlich, der Spruch zum Wochenstart stehen. Angesichts des durch die Medien hoch dotierten TV-Duells der Kanzlerkandidaten, sollte das schon etwas abfallen – dachte ich. Man soll Medien nicht immer glauben, schon gar nicht wenn es um Einschaltquoten geht.
Vier Journalisten gegen zwei Kanzlerkandidaten. Ganz Deutschland – abgesehen von den Bürgern die etwas besseres zu tun haben, als am Sonntag Abend ... - schaut zu, wie sich Merkel und Steinmeier stellen. Beide Berufsgruppen, die da aufeinander losgehen, sind recht einfach zu besetzen. Die einen werden gewählt, die anderen müssen medial präsentativ sein. Großartig einen Nobelpreisinhaber darf man also nicht erwarten. Die einen wollen entlarven, um gut dazustehen. Die anderen wollen gut dastehen, um nicht nicht entlarvt zu sein. Der Zuschauer versteht nur soviel wie man ihm gibt. Ein Boxkampf ist das nicht.
Nebenbei hallt noch das Heulen des liberalen Großraumkalibers Westerwelle nach. Er durfte nicht mitmachen, um sich gut dastehen zu lassen.
Gebracht hat das Ganze nichts. Außer dass die Große Koalition ihre Legitimität untermauerte und Merkel endlich mal auf den Putz gehauen hat: Lassen sie mich endlich ausreden.

In diesem Sinne, ohne Spruch, einen wunderschönen Wochenstart. Das Wetter ist scheiße genug um es Montag nennen zu können.
Freitag 11. September, 2009

dam.als

11. September, 2001... New York SkylineDas war doch der Tag, als? Ja, das war der Tag als. Man wird seine Erinnerungen haben, jeder. Es gab noch kein Euro und kein Hartz IV.
Wirklich grausam an dem heutigen Datum ist die Tatsache, dass ein gewisser Osama noch immer nicht gefasst wurde. Wir, die sekundären Opfer des 11. September 2001, haben gelernt damit zu leben. Wie die Hinterbliebenen der primären Opfer damit umgehen, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Intermezzo:
Heute Nacht hatte ich einen seltsamen Traum.
Ich war wieder in diesem Haus, von dem ich oft träume. Jemand war zu Besuch, wir redeten als es an der Tür klopfte. Ich öffne und sehe einen etwa ein Meter kleinen Jungen vor mir stehen. Das erste was mir auffällt ist dass er einen riesigen Schädel hat. Das heißt, sein Hirn war riesig, wie in diesen Alienfilmen. Ihm fehlt der linke Arm, ansonsten ist er am Kopf rasiert und steckt in einem hellblauen Strampelanzug. Er redet schnell, monoton und mit einer hellen Stimme. Zuerst verstehe ich ihn nicht, ahne aber, dass es wichtig ist.
Er wohne auf der anderen Straßenseite, in einer Nebenstraße, im ersten Stock. Ich solle ihnen helfen, der Vater sei ein Tyrann.
Ich nehme den Kleinen auf den Arm, stütze sein Genick wie man es bei Babies macht und gehe vor die Tür um zu sehen, ob da noch jemand ist. Ein anderer Junge, etwa 10, ist sei Bruder und macht mir klar, dass ich mich nicht einmischen solle, weil es keinen Zweck hätte. Sie würden auch so klar kommen, ich könne da nichts machen...
Montag 07. September, 2009

größtenteils

An dieser Stelle wieder, pünktlich der Spruch zum Wochenstart:
Soldaten sind keine Gärtner. Soldaten spielen nicht mit Murmeln. Soldaten befolgen Befehle – vor allem, Menschen zu töten.

Herr Verteidigungsminister Jung bringt es auf den Punkt. Der Schwerpunkt sei eindeutig Taliban gewesen, die da gestorben worden sind. Seine Chefin, unsere Bundeskanzlerin, setzt auf rasche Aufklärung.
Ja und wir? Wir können beruhigt schlafen, weil es größtenteils nur Taliban waren und es eine rasche Aufklärung geben wird.
Da war doch noch was? Ach ja, stimmt. Es ist Montag.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart – und seien sie mal froh dass sie größtenteils keine Taliban sind.
Montag 31. August, 2009

Tausch

An dieser Stelle wieder und pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Wer tauschen will, muss hergeben was er nicht mehr braucht.

Manche tauschen Menschen.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart.
Mittwoch 26. August, 2009

Als wir noch wie

Früher gab's immer Kaffee zum Gebäck. Als Imperator trug man noch Purpur und durfte mit seinen Möbel sprechen, während man Zarathustra sprechen ließ. Manchmal verseuchte man ein Bikini und ließ es in der Schweinebucht krachen. Hatte man was zu s...agen, schlug man auch gern mit dem Schuh auf den Pult, während magische Kugeln texanisch einen Punkt setzten. Früher gab's immer Kaffee zum Gebäck.
Heute darf man nicht SPD wählen und muss sich mit Piraten bedecken. Heute darf man nicht als wie sagen, aber Fleckenfinder.

Und der Kaffee schmeckt nicht besser als, wie es sollte.
Dienstag 25. August, 2009

wieder.Daaa

Ich musste viel erklären.
Zum Beispiel, dass Menschen mit dunkler Hautfarbe schneller laufen können als solche mit heller. Dass es gar keine Aliens gibt aber man trotzdem welche fängt. Dass Joghurt sich auch ohne Löffel drehen kann und ein Kompass nur an bestimmten Orten wirklich nach Norden zeigt.

Edtih hält mich ganz schön auf Trab.
Dienstag 18. August, 2009

Sie.Die

Ich begegne ihnen überall, ihr auch. Man kann sie von weitem an ihren Gang erkennen, und wenn man sie aus der Nähe betrachtet, an ihrem schmuddeligen Äußeren. Sie schleichen an uns vorbei, man muss schon ein Auge haben um sie zu sehen. Sie sind da und doch nicht. Sollten sie doch gesehen werden, betrachtet man sie nicht lange. Manche lachen vielleicht innerlich, guck mal was für ein Penner, und gehen weiter. Ihre Klamotten scheinen wie aus einem Würfelspiel zusammen geworfen. Kein Hemd passt zur Hose, kein Kleid zum Schuhwerk.
Sie sind unförmig, manche buckeln, andere sabbern oder visieren aus dicken Brillengläsern, eingefasst in unförmigen Gestellen.
Ich sehe sie, wie sie ausweichen, während andere gehen. Sie halten keinen Augenkontakt, fühlen sich untergeordnet. Sie sind wie lahme Wölfe eines Rudel, die warten dass die Gesunden ihnen ein Stück am Leben übrig lassen, dass sie dankbar und leise nehmen - weil sonst nichts bekommen.
Die sind dumm, schwach und aussätzig. Aber da auch sie Menschen sind, haben sie Gefühle und ihren Wert.

Wenn ich ihnen begegne mache ich Platz, und wenn sie den Kopf senken, grüße ich.
Samstag 15. August, 2009

Klo.ding

Liebe Herren!
Nach der Benutzung ist der Toilettendeckel wieder herunter zu klappen.
Vielen Dank ihr blabla-Team!

So steht's da, handschriftlich, und so kann Mann es lesen, wenn er vor dem Klosett steht.

Liebe Herren!? Also fühle ich mich schon einmal nicht angesprochen. Denn abgesehen davon dass ich nicht lieb bin, ist Herren mir zu weitläufig als Ansprache. Hätte sie, Liebe Männer, geschrieben, könnte ich mich angesprochen fühlen.
Tja, ich bin zwar kein lieber Herr aber verwundert war ich dennoch. Was ein lieber Herr denn mit so einem Toilettendeckel machen würde, überlegte ich mir. Nach Benutzung sei dieser nämlich herunter zu klappen. Ganz klar, fällt es mir ein. Ganz klar, es ist Sommer; Und was macht ein Herr gern im Sommer? Richtig, grillen. Wahrscheinlich wird der eine oder andere Herr diesen Toilettendeckel zum grillen benutzt haben. Mit so einem Toilettendeckel kann man nämlich bestimmt gut fächern. Ich mag mir das zwar nicht vorstellen müssen, denke aber, dass das technisch sehr gut funktionieren könnte. Ansonsten fällt mir nämlich nichts weiter ein, wozu man einen Toilettendeckel benutzen könnte. Schließlich leben wir nicht auf den Bergen und es ist nicht Winter, dass Mann einen Toilettendeckel als Snowboard etc.
Vielleicht ist es aber auch so, dass die verfassende Dame die Benutzung der Toilette meinte und schlichtweg nur vergaß das auch so hin zuschreiben? Nach Benutzung der Toilette ist der Toilettendeckel herunter zu klappen.
Aber nein. Denn ich habe nach oben gesehen, und tatsächlich: Da oben war nichts. Mann könnte also gar nichts herunter klappen.
Beim Abschütteln ist mir dann aufgefallen dass Mann den Toilettendeckel runter klappen kann, auch nach Benutzung. Vielleicht meinte die Dame ja das? Mann weiß es nicht.

Ist ja auch egal. Denn wo gibt es schon liebe Herren!?
Montag 10. August, 2009

isst II

Na du?, wie geht’s.
Es ist ganz einfach. Du brauchst dazu einen Topf und eine Pfanne. Dann nimmst du ein zwei Zwiebel, schneidest sie in halbe Scheiben und gibst sie in die Pfanne, in der du schon etwas Oliven-Öl erhitzt hast. Vergiss alle Geschichten, man dürfe Oliven-Öl nicht erhitzen. Danach gibst du zwei klein geschnittene Tomaten dazu und lässt es auf mittlerer Hitze stehen.



Nachdem du ein zwei Strophen von Charlie Chaplins Lied gesungen hast Nat singt es dir hier links vom Text auf Wunsch vor, darfst du dem Ganzen ein Döschen Tunfisch dazu geben, während die Vollkornnudel schön im Wasser köcheln. Salze das Ganze, gib ordentlich Pfeffer – das du vorher im Mörser erdrückt hast Merke: Pfeffer gibt man nicht in die Mühle, das machen nur dumme Menschen - und nach Belieben Knoblauch dazu. Gieße die Nudel ab und vermenge das Ganze über leichter Hitze.
Auch wenn man dir erzählt hat, dass Parmesan Käse nicht zu Tunfisch passe, reibst du etwas davon über den Teller. Und isst.

Na du, geht’s besser?
Montag 10. August, 2009

isst

Pünktlich an dieser Stelle, wiedermal, der Spruch zum Wochenstart:
Man ist was man isst.

In diesem Sinne - achten sie darauf, was sie zu essen bekommen -, einen wunderschönen Wochenstart!
Dienstag 04. August, 2009

doofe.Silberlöffel

Beispiele was man nicht sollte, gibt es genug.
Man sollte nicht unbedingt Tomaten unter dem Kopfkissen lagern, während man duscht. Eigentlich sollte man nie Tomaten unter Kopfkissen lagern, auch nicht, wenn man nicht gerade duscht. Man sollte nicht unbedingt in das Kabel eines Bügeleisen beißen wenn es in der Steckdose steckt. Eigentlich - die Klugen unter uns ahnen es wahrscheinlich schon -, sollte man auch nicht in das Kabel eines Bügeleisens beißen, wenn es nicht in der Steckdose steckt.
So gibt es viele Dinge, die man nicht sollte. Dazu zählt auch, einen Werbeblock im TV zu sehen, wenn die ungeborene Tochter auf der Couch gegenüber sitzt. Eigentlich sollte man nie einen Werbeblock im TV sehen; auch nicht, wenn die eigene ungeborene Tochter nicht auf der Couch gegenüber sitzt – aber das, ist eine andere Geschichte.

  Wieso issn die so?, will Edith wissen.
Die so, ist die Dame aus der AXA Werbung. Ich versuche gerade das issn zu entdecken und komme nicht weit, denn Edith lacht und schneidet Grimassen, während sie sehr unschöne Töne dazu murmelt.
  HEY! Ist gut jetzt...! Was hat dir die Frau denn getan?!, will ich mit scharfem Vaterton wissen.
  Die hat doch ne Klatsche!, guck mal wie die...
  DIE HAT WAS?!
Ich lasse mir erklären, was ne Klatsche bedeutet. Menschen mit ne Klatsche gucken doof und reden wirres Zeugs, wenn sie reden. Wenn sie nicht reden, gucken sie einfach doof und man weiß auch ohne dass sie reden, dass sie ne Klatsche haben.
  Nein!, die hat keine Klatsche!, sage ich schließlich, auch wenn ich davon nicht ganz überzeugt bin. Sie ist schwanger.
  Und wenn man schwanger ist, guckt man so doof?!, lacht sie weiter.
  Kann sein, ich war noch nicht schwanger...,
  Dann wird das Kind doof!, weiß Edith.
  Woher willst du dass denn wissen?!, das Kind kann vielleicht so wie du...
  Nein, das Kind hat eine doofe Eltern und wird doof. Ich habe keine doofe Eltern!

Wir reden. Über doofe Kinder und warum Kinder doof werden. Die Eltern sind schuld. Auch von Kindern deren Eltern nicht doof sind, sind die Eltern schuld. Denn doof wird man nicht einfach so, man wird doof erzogen. Eltern sind immer schuld, wenn ihre Kinder versagen. Auch wenn sie es nicht wahr haben wollen. Eltern versagen. Heute, gestern und vielleicht auch morgen.
Kinder werden allein gelassen, von Eltern die sich um sich selbst kümmern. Eltern, die lieber Porsche fahren, oder Rekorde im Revierfick brechen, Eltern, die Goethe rezitieren während sie ihre Silberlöffel-Sammlung polieren, oder überlegen ob sie den Schnaps besser im Aldi oder die Unterhosen im Kick klauen. Eltern, die ihre Kinder vergessen. Eltern die von ihren Kindern erwarten etwas zu sein, was sie selbst nie konnten.

  Aber Madonna ist blöd!, sagt Edith am Ende.
  ... ja. Und wahrscheinlich sind ihre Kinder doof, sage ich.
Freitag 31. Juli, 2009

Intermezzo

Die letzten Aktionen in der «alten Wohnung» haben begonnen.
Heute Abend wird der Rest verpackt, die letzte Maschine Wäsche ist gerade im Schleudergang, die Bilder sind abgehängt und jedenfalls. Heute schlafe ich noch hier oben auf dem Berg, und morgen schon trinke ich Kaffee in der neuen Wohnung.

Nur damit ihr es wisst und ich es nicht vergesse. Das ist so.
Montag 27. Juli, 2009

guck.mal

Und weil schon wieder pünktlich Wochenstart ist, soll es hier an einem Spruch nicht fehlen. Diesmal ein Satz aus «Die fabelhaften Welt der Amélie»:
Nur ein Idiot schaut auf einen Finger, wenn der in den Himmel zeigt!
In diesem Sinne – manchmal lohnt es sich, in die gezeigte Richtung zu sehen -, einen wunderschönen Wochenstart.

---
Für mich beginnt die Woche mit... einem Lächeln. Das heißt, ich befreie mich von alten Ketten. Nicht dass das leicht wäre, aber nötig.
Daneben mache ich mir Gedanken, ob es sich dieses Jahr noch lohnt den neuen Balkon zu bepflanzen. So ein Blumenkasten wächst ja nicht in ein paar Tagen auf. Vielleicht warte ich dann doch lieber bis nächstes Jahr?
Donnerstag 23. Juli, 2009

turns

Vorhin wurde ich gefragt, ob es unverschämt sei mich zu fragen, ob frau mich zum Kaffee einladen dürfe. Nett, dachte ich mir und löste das Ganze so diplomatisch als möglich. Als, nicht wie. Und draußen, ist es schon dunkel unter den Wolken Deutschlands. Irgendwo auf den Bahamas pfeift gerade eine Barbusige locker die Flöte, während in Frankreich ein dicker Mann seine Frau schlägt.

Die Welt dreht sich weiddaaaaaa...
Montag 20. Juli, 2009

man-made.moons




Pünktlich zum Wochenstart steht hier heute kein Spruch.
Nicht minder wertvoll ist das hier gezeigte. Es wird den aktuellen Ereignissen* sehr gerecht.
In diesem Sinne - trauern wir auch um Soldaten, die Zivilisten erschießen müssen - einen wunderschönen Wochenstart.

* Frank McCourt ist tot. R.I.P., ich hoffe du findest deinen Frieden. Und danke, dass du gelebt hast.
Donnerstag 16. Juli, 2009

STASI.s

Eines der Manipulationsgesetze besagt - und es stimmt -, je mehr Menschen eine Lüge wiederholen, desto wahrer wird der Inhalt.
Wenn man sich die Parteigeschichte von Deutschland ansieht, wird einem spätestens dann klar, dass Antisemitismus keine Erfindung des dritten Reiches war. Judenhass war in Deutschland ein weit verbreitetes Denken - medial sogar schon seit den 1850ern. Es gab immer wieder Organisationen die sich offen dazu bekannten, das Judentum zu bekämpfen. Nicht dass das vom minderen Volk ausging, sondern eher von der sogenannten Elite. Pateigeschichtlich gingen diese Organisationen in Teile der Christlich Sozialen und Demokraten sowie in Liberalen auf.
Den Antisemitismus am dritten Reich festzumachen ist gefährlich und gelogen. Die Quittung dafür bekam man hier ab Ende der 60er recht heftig zu spüren. Hitler und seine Spielgefährten hatten kein Volk im Griff, sondern Helfer an allen Ecken. Man mag der Großmutter verzeihen, aus Angst die Klappe gehalten und die Augen verschlossen zu haben. Man kann aber der Elite Deutschlands nicht verzeihen, mitgemacht zu haben. Generäle, Professoren, Ärzte, Fabrikanten, Autoren, Schauspieler, Wissenschaftler. Sie erst ermöglichten was hierzulande passierte. Nicht weil sie keine Eier in der Hose hatten, sondern weil sie der Sache nicht wider waren. Antisemitismus war im damaligen Denken salonfähig.

Natürlich ist das schon durchgekaut und etliche Male ebenso ausgekotzt worden. Leider wird bei jedem Mal, ein Stück der Wahrheit vergessen. Übrig bleibt eine kleine Gruppe Schuldiger, den man nicht angehört haben will.

Und, und da wären wir beim Thema, dasselbe passiert gerade mit der Aufarbeitung der ehemaligen DDR.
Stichwort-Wolke

fieber reaktion


fieber kategorien

Θ ebonal
Θ menschlich
Θ xelllich
Θ gesellschaftlich
Θ fiebrig
Θ wochenstart
Θ musikalik
Θ poli
Θ edith
Θ sportlich
Θ geonal
Θ tech
Θ -100
Θ laz

fieber statistic

off
Ebola is: back

fieber verweis

offline

archiv

Θ 2016: Okt
Θ 2015: Feb
Θ 2015: Jan
Θ 2014: Dez
Θ 2013: Mai
Θ 2013: März
Θ 2012: Feb
Θ 2011: Nov
Θ 2011: Okt
Θ 2011: Sep
Θ 2011: Aug
Θ 2011: Jul
Θ 2011: Jun
Θ 2011: Mai
Θ 2011: Apr
Θ 2011: März
Θ 2011: Jan
Θ 2010: Okt
Θ 2010: Sep
Θ 2010: Aug
Θ 2010: Jul
Θ 2010: Jun
Θ 2010: Mai
Θ 2010: März
Θ 2010: Feb
Θ 2010: Jan
Θ 2009: Dez
Θ 2009: Nov
Θ 2009: Okt
Θ 2009: Sep
Θ 2009: Aug
Θ 2009: Jul
Θ 2009: Jun
Θ 2009: Mai
Θ 2009: Apr
Θ 2009: März
Θ 2009: Feb
Θ 2009: Jan
Θ 2008: Dez
Θ 2008: Nov
Θ 2008: Okt
Θ 2008: Sep
Θ 2008: Aug
Θ 2008: Jul
Θ 2008: Jun
Θ 2008: Mai
Θ 2008: Apr
Θ 2008: März
Θ 2008: Feb
Θ 2008: Jan
Θ 2007: Dez
Θ 2007: Nov
Θ 2007: Okt
Θ 2007: Sep
Θ 2007: Aug
Θ 2007: Jul
Θ 2007: Jun
Θ 2007: Mai
Θ 2007: Apr
Θ 2007: März
Θ 2007: Feb
Θ 2007: Jan
Θ 2006: Dez
Θ 2006: Nov
Θ 2006: Okt
Θ 2006: Sep
Θ 2006: Aug
Θ 2006: Jul
Θ 2006: Jun
Θ 2006: Mai
Θ 2006: Apr
Θ 2006: März
Θ 2006: Feb
Θ 2006: Jan
Θ 2005: Dez
Θ 2005: Nov
Θ 2005: Okt
Θ 2005: Sep
Θ 2005: Aug
Θ 2005: Jul
Θ 2005: Jun
Θ 2005: Mai
Θ 2005: Apr
Θ 2005: März
Θ 2005: Feb
Θ 2005: Jan
Θ 2004: Dez
Θ 2004: Nov
Θ 2004: Okt
Θ 2004: Sep
Θ 2004: Aug
Θ 2004: Jul
Θ 2004: Jun
Θ 2004: Mai
Θ 2004: Apr
Θ 2004: März
Θ 2004: Feb
Θ 2004: Jan
Θ 2003: Dez
Θ 2003: Nov
Θ 2003: Okt
Θ 2003: Sep
Θ 2003: Mai
Θ 2003: Apr
Θ 2003: März
Θ 2003: Feb
Θ 2002: Mai
Θ 2002: Apr
Θ 1966: Nov

menü


background-image

Elvis Presley 

wir lesen

«Drachenläufer» 
Khaled Hosseini 

mod

busy surviving 

link.listen


stuff

Valid XHTML 1.0!  
Valid CSS!  
Blogverzeichnis  
Bloggeramt.de  
Blogverzeichnis - Bloggerei.de  
Die beliebteste Webseite  
spam poison  
SPAMMERS SUCK! We redirect ours to SpammerBeGone.com!  
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits 
Powered by PivotX - 2.3.11  
XML-Feed (RSS 1.0)  
XML: Atom Feed