Mittwoch 14. Mai, 2008

Kühlschrank

Der Kühlschrank von Siemens war der letzte Stromfresser in meiner Wohnung. Ich wollte das Ding eigentlich schon lange austauschen - hatte aber bis jetzt keine Gelegenheit dazu gefunden. Bis jetzt. Bis eben. Endlich ist das Ding abgeschaltet - wahrscheinlich für immer.
Der Neue ist grau-silber, leise und Klasse A. Der Alte taut gerade ab und weicht im Platz einer Spülmaschine; denn den Neuen stellte ich anders.
Ich bin gespannt auf die Stromabrechnung im nächsten Jahr. Seit meinem Einzug hier konnte ich den monatlichen Abschlag fast dritteln. Natürlich verbraucht die Spülmaschine ebenso Strom - ich denke aber, das relativiert sich mit dem Eingesparten vom neuen Kühlschrank.
Dienstag 13. Mai, 2008

so.Reh

Ihre Ausstrahlung trifft mich wie ein Schlag ins Gesicht. Die dunklen Augen strahlen aus einem perfekten Gesicht worin ich schon seit Minuten nach Fehlern suche. Ich kann nichts finden und folge den Bewegungen ihrer schönen Lippen, wohinter bei jedem Wort weiße Zähne aufleuchten. Alles leuchtet, selbst ihr Haar scheint zu scheinen. Ich senke meinen Blick, in der Hoffnung dass ich enttäuscht werde. Was sich da aber unter ihrem Shirt abzeichnet, dürfte ausreichen den anderen Teil im mir aufheulen zu lassen. Bitte dreh' dich um sei flach, denke ich. Als hätte sie meine Gedanken gelesen, lächelt sie und dreht mir tatsächlich den Rücken zu. Ich bin gleich bei dir, sagt sie über die Schulter. Hmmm, höre ich mich brummen und gehe an die Bar. Wir reden, ich höre ihr zu und bringe sie zum Lachen. Tu das bitte nicht, hör' auf zu lachen, denke ich und höre nicht auf sie weiter zum Leuchten zu bewegen.
Alle meine Hoffnung ist jetzt bei ihren Füßen. Schöne Frauen haben meist hässliche Füße - wir Männer können dann getrost unseren Weg weiter gehen. Weg, weit weg und in Ruhe schlafen.
Es gibt keinen Grund nach unten zu sehen - das heißt, ich finde keinen Weg meinen Blick von ihrem Gesicht zu lösen. So harre ich, vom Schicksal in die Eier getreten, in der Vorstellung sie hätte hässliche Füße. Damit könnte ich nicht leben und schon gar, Füße gehören eben dazu - wie Augen, Busen und Hintern. Dieser unglaublich schöne Hintern. Sie hat hässliche Füße, vergiss es; schreie ich innerlich dem anderen Teil in mir entgegen - hör' auf sie zum Lachen zu bringen und wir gehen brav heimwärts. Wir könnten uns auch zur Feier des Tages eine Tiefkühlpizza aufbacken, ich weiß wie sehr du das magst. Nein, sieh' dir nur ihre schönen Augen an, so Reh, und erst ihr Dekolletee - und du willst mich mit Pizza ...?
Und dann passiert's: Ich muss selbst mitlachen, greife mir mit der rechten Hand auf die selbige Gesichtshälfte und sehe, während ich den Kopf schüttel, nach unten. Siehst du, schöne Füße - du Arsch hast jetzt pause, schalt ab!; greift mich der andere in mir fontal an. Zehn Minuten später habe ich ihre Nummer und bin für morgen Abend verabredet. Heute wollen wir telefonieren...

Ich habe ihn im Bad eingeschlossen. Er schreit zwar und droht mir die Tür einzureißen, wenn ich nicht sofort anrufe ... hier aber, bin ich stärker. Und wie schnell ich doch in meiner Macht eine Nummer löschen kann - Ha'kansch mal seh'n!
Freitag 09. Mai, 2008

Roadmap

Freitag: Arbeiten.
Samstag: Schwesterherz im BWK besuchen.
Sonntag: Bei schönem Wetter Wakeboard krallen und See unsicher machen.
Montag: Arbeiten.

Wünsche ein schönes Wochenende.

Thank GOD, it's Friday!
Freitag 02. Mai, 2008

Reihenhaus

Ich kann auch nach so vielen Jahren nicht sagen ob der Eingang zu unserer Wohnung in meiner Kindheit, hinterm oder vor dem Haus war.
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Donnerstag 01. Mai, 2008

Brainside.test

Eben klicke ich mich durch meine Link-Liste und entdecke in der Ego-Zentrale einen »Gehirnhälften-Test«. Eben weil alle ein bisschen wie Iwan Petrowitsch' Hündchen reagieren, habe ich das Ding durchgespielt und folgendes Ergebnis erhalten:
Rechte Gehrinhälfte ... Die meisten Menschen mit einer ausgeprägten rechten Gehirnhemisphäre - so wie Sie - sind in den meisten Lebenslagen sehr flexibel. Ob es darum geht, feine Nuancen eines Musikkonzerts heraus zu hören, die subtilen Details in einem Kunstwerk zu erkennen oder die Welt von einer neuen Perspektive aus zu betrachten, Menschen wie Sie sind kreativ, haben Phantasie und passen sich gut Ihrer Umgebung an.

Viele Menschen halten Ihre Denkweise für außergwöhnlich und das mag sich auch auf Ihre physikalische Umwelt übertragen. Manche mögen Sie für etwas chaotisch halten. Das bedeutet nicht, dass Sie unorganisiert sind, es bedeutet nur, dass Sie andere Wege finden, Ihre Dinge zu ordnen (nach Thema, Farbe oder Datum). Stringente Alphabetisierungen und akkurat geordnete Hefter entsprechen nicht dem Naturell von Menschen mit einer ausgeprägten rechten Hemisphäre.


Nun mag das ja nicht einen Beitrag wert sein, wenn nicht im letzten Abschnitt ein Schreibfehler versteckt wäre. ;-)

Achtung, falls ihr den Test selbst machen wollt. Zwar ist am Ende deutlich zu erkennen, wie man an die kostenlose Auswertung kommt, achtet aber dennoch was ihr anklickt.

img - © owner via de.tickle.com
Dienstag 15. April, 2008

chi

Bevor ich das eigentliche Thema dieses Beitrags ergreife, ein kurzes Intermezzo:
Wenn man nach den besten Kino-Soundtracks, also Begleitmusik zu einem Kinofilm, fragt, kommen Antworten wie »Brave Heart«, »Titanic« oder sonstigen Kassenfüllern. Bestimmt ist das wahr - ich selbst halte es mit der Musik aus »Der letzte Mohikaner« ähnlich. Wahr ist aber auch, dass ein kleiner Film aus Frankreich Mitte der 80er, wahrscheinlich die schönste Titelmusik überhaupt geschrieben bekam. Ennio Morricone schrieb damals «Chi Mai» zu »Der Profi«. Das Ding hat Klasse ... immer noch. So, und jetzt zum Thema:
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Montag 14. April, 2008

Schick.saalswurm

Woher es kam kann ich nicht sagen, plötzlich war es da: »Smoke gets in your eyes«. Wahrscheinlich reflektierte meine Gefühlslage diesen Ohrwurm - ich nahm's mit einem halben Lächeln und ging damit spät schlafen.
Heute Mittag bekomme ich dann eine Reihe SMS, an deren Ende eine Einladung ins Palazzo in München steht. Absolut - Schuhbeck kocht, und um einen herum schwirren Akrobaten und Clowns. Ich sagte zu!
Eben sehe ich mir die Webseite der Palazzo an ... klicke auf München, sehe Schuhbecks Gesicht und ... im Hintergrund läuft »Smoke gets in your eyes«.

Ich gebe zu, dass es mir gerade etwas anders geworden ist. Seltsam zumindest. Auf jeden Fall freue ich mich über die Einladung - schon gar, weil die Begleitung es wert ist sich über sie zu freuen.

Lass' uns fahren Fisch ... das heißt, ich fahre und den Rest erleben wir.
Montag 14. April, 2008

ab.schied

An dieser Stelle wieder, pünktlich und wer weiß wie oft noch, der Spruch zum Wochenstart:

Ich bin kein Taxifahrer, ich bin eine Kaffeekanne!

Die berühmten letzten Worte aus «Arsen und Spitzenhäubchen».


Gestern Abend haben wir Abschied gefeiert - gediegen, lustig und ernst. Es geht weiter - und muss nicht immer Leben sein.

In diesem Sinne, manchmal ist es egal ob Taxifahrer oder Kaffeekanne, einen schönen Wochenstart!
Donnerstag 10. April, 2008

Telemedial

Was für ein Arschloch, dachte ich gestern. Ich bin gegen körperliche Gewalt, der Typ aber gehört 24/7 durchgehend ausgepeitscht.
Da ich kein «Kabel» mehr habe, suchte ich gestern TV-Sender über Satellit. Zuerst dachte ich es sei irgendeine Bloßstellung oder Talentsuche - denn da stand ein übergewichtiges Etwas vor der Kamera und sang irgendwas von «die Tod» die ihn segnen solle, damit er länger leben könne. Ich hatte ja Mitleid, weil man nicht auf Kosten von Minderbemittelten Späße macht - und genau so sah mir der Typ aus. Vielleicht einer aus der Lebenshilfe ... egal. Nein, alles echt.
Später saß er am «Orange Table» mit zwei weiteren Vollpfosten und ... man kann's eigentlich gar nicht erzählen was für eine Scheiße die drei von sich gaben. Vergleichbar vielleicht mit Einäugigen die Blinden etwas von dreidimensionales Sehen vermitteln wollen. Das Ganze begleitet mit Aufforderungen zu spenden. Telefonisch ... aus Deutschland 10 EUR pro Minute, Schweiz nur 57 SF im selben Zeittakt.

Schlimm ist nicht dieser Vollidiot, schlimm ist dass es da auch aktive Zuschauer gibt. Menschen die diesen Vollpfosten finanzieren... und den Bockmist glauben, den er und seine Mitidioten verbreiten.
Dienstag 08. April, 2008

Fackel.aus

Natürlich bin ich gegen die Olympischen Spiele 2008 in China. Das war ich vom ersten Tag und werde es immer bleiben. Was aber gerade passiert, ist einfach nur erschreckend. Die Bilder die unsere Wohnzimmer gestern aus Paris erreichten, sind eine Schande für den olympischen Geist. Aber Tibet allein als Grund gegen den Austräger China zu nennen, ist eine größere.
Tibet war und ist nicht das Symbol für Frieden. Das mag jetzt etwas falsch ausgedrückt sein, denn gemeint ist natürlich der Dalai Lama. Dieser absolut freundliche Mensch zu dem er sich im Exil mutiert hat, ist bei Weitem nicht das was er heute propagieren kann. Vor der Besetzung Tibets durch China wurden Einheimische die sich gegen die Feudalherrschaft aussprachen nicht selten zu Tode gefoltert. Diese Geschichte muss ebenso verarbeitet werden.
Ich weiß nicht wie die IOC jetzt noch überhaupt mit gutem Gewissem und lächelnd die Spiele in ein paar Monaten eröffnen wollen. Welcher Sportler wird mit gutem Gewissen oben stehen können und das Olympische Feuer mit der Fackel entzünden, die eine regelrechte Blutspur über den Globus zog. Was von eh her eine Ehre war, wird dieses Jahr eher schändlich. Denn die Bilder aus Paris gestern, werden nicht alleine stehen. Das Ganze wird sich noch aufschaukeln - man mag gar nicht daran denken.

Man darf seine Bedenken gegen die Olympischen Spiele 2008 nicht nur auf der Tibet-Frage begründen. Es gibt wahrere Gründe ...
Freitag 04. April, 2008

resist.war

Kaum ein Fotoblog dass ich wirklich liebe - Ziboys Seite hat es mir aber seit Jahren angetan.


Diese Aufnahme spricht für sich selbst.

Ich denke, es ist ein schönes Foto um das Wochenende einzuläuten.

Besonders gefällt mir, dass der Herr im Vordergrund ein Barett trägt. Doppelt protestiert, würde ich sagen.


image - © Ziboy.com #8720496.jpg
Freitag 04. April, 2008

Frei.Tag

Thank God, it's Friday!

1. Ich hab' ein Opernglas
2. Fahren wir über Nacht weg
3. Schönes Wochenende euch allen, bei was auch immer
Donnerstag 03. April, 2008

Straßen

Ich bin verzweifelt. Edith hat soeben heraus gefunden, dass sie sich nicht kratzen muss. Das macht uns beiden Sorgen - aber davon vielleicht später. Irgendwann.
Vor allem war Deutschland bekannt für seine Straßen. Das ist mein Ernst. Wer immer dachte dass Deutschland global in erster Linie für Bier und sonstigen Innovationen bekannt gewesen ist, täuscht. Deutschlands Straßen waren eine Legende. Sind. Denn was man heute hierzulande vorfindet, grenzt schon an anatolischer Kunst: Wie «wildschönes Mosaikwerk» ziehen sich gestopfte Schlaglöcher durch unsere Städte. Keine Hügelstraße ohne in falten geschobenes Asphalt darüber.
Als Kinder lauerten wir immer im Wald nach Traktoren-Spuren, weil man in dem Regenwasser darin Molche oder Kaulquappen finden konnte. Heute könnten sich Karpfen in den «Schlaglochseen» unserer Straßen tummeln. Schade.
In den Siebzigern fuhren wir einmal mitten durch Sofia. Bulgariens Hauptstadt. Ich war noch sehr jung, sieben vielleicht - kann mich aber noch an die gelben Pflastersteine erinnern. Einzigartig. So gerade verlegt, dass man glaubte auf einer Glasfläche zu fahren. Ende der Neunziger war ich wieder in Sofia und fand ein Chaos vor. ähnlich dem jetzt was wir heute unter unseren Rädern zu spüren bekommen.
Donnerstag 03. April, 2008

dump.less

Da war was heute Morgen. Wirklich. Ich war mir so bewusst und klar, einen bestimmten Beitrag schreiben zu müssen. Es drängte mich, fand Satzbauten, löffelte Suppen die nicht eingeschenkt waren, schlürfte durch meinen Geist.

Jetzt. Alles weg. Ich habe keine Schimmer mehr um was es ging ... zuwenig RAM wahrscheinlich.
Mittwoch 02. April, 2008

Fans update

Wie versprochen - im letzten Beitrag hier - habe ich gerade bei meinen Eltern angerufen. Absolute Freude im Haus.

Na ja, aber es kommt noch besser: Meine Mutter, Mama von 5 Kindern, war heute im Wettbüro. Sie hat 2:1 für Fenerbahce gewettet ...


WIESO SPIELT SIE NICHT LOTTO?!
Mittwoch 02. April, 2008

Fans

Es war irgendwann Ende der '80er, als mein Vater mich bat doch mal meinen Lieblings-Onkel in Istanbul anzurufen. Ich solle nichts weiter sagen als, hallo wie geht es dir. Zwar war mir das Ganze suspekt, denn, wenn wir unsere Verwandten in der Türkei anriefen, dann war das bestimmt nicht ich. Zum Ersten war und bin ich nicht gerade allzu flüssig in dieser Sprache, des Weiteren waren solch Auslandstelefonate noch recht teuer. Aber man hört ja auf seinen Vorgesetzten, was mein Vater mir schon immer war: Mein General - und ich sein Soldat. Also rief ich meinen Onkel an, freute mich im Herzen seine Stimme zu hören, und sagte als er abhob wie befohlen: Hallo lieber Onkel, wie geht es dir?
Es brach eine Lawine von Flüchen über mich zusammen. Dazu muss man sagen, dass Türken anders Fluchen als man es hierzulande gewohnt ist. Der fluchende Türke jongliert sein Gegenüber vom Zeh bis zum Urahn durch den Kakao. Man hat weder Möglichkeit noch Ansatz etwas darauf zu erwidern. Sollte das euch mal passieren könnt ihr entweder zuschlagen, damit er seine Klappe hält, oder das Feld verlassen, damit ihr es nicht weiter ertragen müsst. Eine Andere Möglichkeit gibt es nicht.
Natürlich war ich geschockt, solches von meinem Lieblings-Onkel zu hören. Ich dachte dass der Mensch mich mindestens genau so liebte wie ich ihn. Außerdem hatte ich ihm nichts getan, ich wusste also nicht womit ich das verdient haben sollte. Das Ganze dauerte eine halbe Minute, an deren Ende er mit den Worten, RUF MICH NIE WIEDER AN, den Hörer regelrecht aufknallte.
Mein Vater saß lachend im Wohnzimmer, und fragte ob mein Onkel schöne Grüße ausgerichtet hätte. Ich verstand die Welt nicht...
Die Lösung war, dass Galatasaray Istanbul gegen Fenerbahce Istanbul verloren hatte. Meine Eltern sind absolute Ferner' Fans, mein Onkel fanatischer Galatasaray solcher. Und was ich nicht wusste war, dass halb Istanbul, wenn Galatasaray Istanbul verloren hatte, bei meinem Onkel anrief um ihn zu fragen wie es ihm geht - nur um ihn fluchen zu hören.
Mein Onkel ist auf den Tag genau 30 Jahre älter als ich. Auf den Tag genau - und ich liebe ihn trotzdem.

Wie ich jetzt darauf komme?
Heute Abend spielt Fenerbahce Istanbul gegen Chelsea London. Vielleicht rufe ich ja danach kurz bei meinem Vater an und frage ihn wie es ihm geht ...
Dienstag 01. April, 2008

...

Na ja.

Und dann war da noch das Leben.


Und immer wieder Blumen im Briefkasten ... einfach so.
Montag 31. März, 2008

GTA

Interessieren wird's wahrscheinlich niemanden so ganz - ich will es aber nicht ungeschrieben lassen:
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Mittwoch 26. März, 2008

Erinnerungen

Zu Ostern hätte er an mich gedacht, als er mit seiner Familie irgendwo bei Bad Urach durch die Dörfer fuhr.
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Dienstag 25. März, 2008

Tintenherz

In meiner Jugend hatte ich mein Zimmer auf dem Dachboden. Die Tür war aus Vollholz, unten und oben mit je einem quadratischem Mittelteil. Der Schließmechanismus war aufgesetzt - so wie es alte Türen eben noch hatten. Das obere Mittelteil wurde irgendwann bei einer Trainingsübung Opfer meiner damaligen Hitze. Ich fand es damals cool das obere Brett der geöffneten Tür, aus 20cm Abstand zu durchschlagen - eben so, dass die Tür sich dabei nicht bewegte. Repariert habe ich es dann mit einer Pressspanplatte, von innen aufgeschraubt. Außerdem schloss ich mit einem Vorhängeschloss ab, da ich den alten Bartschlüssel verloren hatte. Das Ganze half mir sehr - denn ich habe wegen dieser Tür und ihrem Zustand gelesen. «Die Nebel von Avalon» oder «Stein und Flöte» zum Beispiel.
Da meine Eltern im ersten Stock wohnten, bin ich morgens zum Frühstück runter, verabschiedete mich so als würde ich zur Schule gehen und schlich leise wieder hoch in mein Zimmer. Von innen schraubte ich die Pressspanplatte ab, brachte außen das Vorhängeschloss an und schraubte die Platte wieder auf. So konnte ich den ganzen Tag ungestört lesen - Proviant hatte ich genug dabei. Zugute kam mir auch dass ich männlich bin - so fand ich oft Erlösung in einer leeren Wasserflasche. Das war auch der Grund, weshalb im Sommer der Rasen unter meinem Fenster in meiner Jugend so schön wuchs. Als Jugendlicher fand ich nichts dabei in eine Flasche zu pissen.
Wie ich jetzt darauf komme?
über die Osterfeiertage habe ich «Tintenherz» von Cornelia Funke gelesen. Ich konnte nicht aufhören bis ich endlich die letzte Seite fand. Wer weiß wie viel Wasserflaschen ich in meiner Jugend wegen diesem Buch gefüllt hätte. Etliche.

Heute habe ich eine eigene Toilette - weshalb ich beruhigt «Tintenblut» verschlingen werde ... obwohl ich heute das Ganze in einer Regenrinne ...
Samstag 22. März, 2008

Zeichen

Gestern Abend wurde mir erklärt, dass Frauen - ganz so wie Kater ihr Revier markieren - Zeichen setzen. Männer wären nicht in der Lage diese zu erkennen. Es wären Zeichen die nur Frauen lesen könnten und auch würden. Heimlich.

Sonderbare Geschöpfe. ;-)
Donnerstag 20. März, 2008

Feinstaubplakette

Heute Abend fahre ich nach München, genauer Ismaning. Das war mir Grund genug endlich die Gelegenheit zu finden eine Feinstaubplakette zu holen.
Feinstaub-Plakette 4Eine vier auf grünem Hintergrund klebt jetzt an der Frontscheibe auf der Beifahrerseite. Damit darf ich wohl in allen Zonen fahren. Schön.

Ich frage mich wie das mit den gelben und roten Dingern ist. Fühlt man sich da nicht gebrandmarkt, wenn man mit so einem Teil durch die Gegend fährt? Nach dem Motto, schaut her, ich bin Teil dessen was euch still und heimlich killt. Vielleicht ist schon einer eurer Verwandten an meiner Fahrlust verreckt, oder ihr selbst werdet Opfer meiner Mobilität.

Dessen ungeachtet wünsche ich allen Lesern, Freunden und Bekannten, ein frohes Osterfest!!!
Mittwoch 19. März, 2008

Wassabi

Wassabi - Budfweiser commercial - via youtube.comGestern Abend musste ich dann noch einer Fische-Dame erklären, was das mit dem »WASSUP« und dem »WASSABI« auf sich hat.


Das Echo halt dann natürlich schon den ganzen Tag über irgendwo in meinem Hirn hin und her.


Wassabi. Wasssssaaaaaaabiiiii. WAzabi! Dazu ist der Typ einfach sympatisch, die Werbung genial. Solch Echoschleife kann man ertragen.
Mittwoch 19. März, 2008

2003

Fieberarchiv:
18.03.2003 - Betroffenheit... jetzt irgendwo im Irak, wäre das Ganze wohl nicht so lustig. Da willst du dich ins Bett legen, weil müde, langer Tag und einfach weil Mensch Â… aber so Vollidioten beschließen auf dein Haus zu schießen. ...


13.03.2003 - French Toast... Was zunächst wie ein Protest von Wirrköpfen gegen Frankreichs Irak-Politik aussah, ist in den USA jetzt amtlich: Das US-Repräsentantenhaus hat offiziell beschlossen, die bisher als "French Fries" bekannten Pommes ...


13.03.2003 - Bill Clinton spricht ...... schon weil alles einmal anders kommen könnte. Schon Mitte des Jahrhunderts, prognostizierte er in einer Gewerkschafterversammlung in Washington, könnte es aus sein mit der ökonomischen Vormachtstellung der USA - und damit auch mit der politischen. »Dann werden wir daran gemessen werden, wie wir uns heute betragen«, ...


11.03.2003 - Sprechen wir darüber ... unpolitisch... Zugegeben, diese Menschen "da unten" sind uns nicht persönlich bekannt und würde sich einer davon den Arm brechen und oder vom Taxi überfahren, interessierte es hier wirklich niemanden. Hier geht es aber um mehr. Krieg bedeutet schießen dürfen, nicht auf ein Rehkitz im Walde, sondern auf Menschen. Die Legitimation uniformierter Killer.


06.03.2003 - Sir Peter Ustinov...Ob jetzt Menschen, die gerade eine Hochzeit in Afghanistan feiern durch einen Bomber aus der Luft ermordet würden, oder 16 Menschen beim Kaffeetrinken durch einen Selbstmordanschlag, sei für ihn das Gleiche. Menschen sterben.

...


War ein schreckliches Jahr ... 2003.
Dienstag 18. März, 2008

N73

Ich habe mein N70 gegen ein N73 getauscht.

Herrlich. Wirklich - die N-Serie (70,73) sind absolut durchdachte Geräte. Probleme von den manche zu berichten wissen, kann ich nicht bestätigen. Das mag - meiner Vermutung nach - am jeweiligen Provider Branding oder an sprichwörtlich Billig-Speicherkarten liegen.
Samstag 15. März, 2008

Cinema

Gestern Abend habe ich in sehr netter Begleitung «8 Blickwinkel» gesehen. Wenn der Kinosaal eher an ein etwas größeres Forest Whitaker als Howard Lewis in 8-BlickwinkelWohnzimmer erinnerte, war der Film perfektes Cinema: Spannung bis zur letzten Minute - auch wenn es eben da sehr heroisch wurde. Dennis Quaid spielt die Hauptrolle vom Feinsten und gelungen für einen netten Kinoabend. Sagte ich schon mal, dass ich Forest Whitaker mag?
Klar, ich dachte mir schon nach dem «zweiten Blickwinkel», dass Kent Taylor (Matthew Fox, bekannt aus «Lost») irgendetwas mit dem Anschlag auf den Präsidenten am Hut haben muss. Es nahm mir aber nicht die Spannung, besonders als man erfuhr dass der Präsident gar nicht ... aber schaut es euch doch selbst an.

Haltet aber nicht das Maß zu einem bahnbrechenden Kinostreifen. Was hier gezeigt wird ist Cinema pur - Unterhaltung. Mehr nicht, aber wirklich auch nicht weniger.
Freitag 14. März, 2008

Massig

Wenn ich mir so den Inhalt meines Kühlschranks ansehe, komme ich ins Grübeln. Geschätzte neunzig Prozent Bioware, winkt mir entgegen.
Früher habe ich mich darüber gefreut, wenn ich ab und an solche Produkte in den Regalen unserer Jagdgründe fand. Jetzt macht es mir aber fast schon Angst, alles, vor allem immer, in Bio zu bekommen. Eben solche Angst, wie mir die Fülle an normalen Produkten bereitet.
Wenn man nur mal ein Auge auf Milch wirft, kommt man ins Stocken. Milch gibt es überall zu kaufen, selbst an Tankstellen. Rechnet man das hoch, liegen Milliarden von Tonnen in den Regalen unserer Beutegründe. Denkt man sich die Kühe dazu will man gar nicht mehr auf die Straße gehen, weil man fürchtet von einer Milchkuh überrannt zu werden. Schließlich müssen die doch irgendwo sein - Milch fällt nicht vom Himmel. Dahinter ist natürlich das Angebot von Fleisch nicht uninteressant. In allen möglichen Variationen steht es uns zur Jagd in den Regalen bereit. Irgendwo müssen die Viecher ... Unendlich ist nicht das Universum, unendlich ist die Fläche der Erde.
Dessen ungeachtet werde ich jetzt die Bio-Birne essen, die ich in meiner Obstschale liegen habe. Bio deshalb, weil da mal ein wilder Hase an den Birnbaum gepisst hat. Bio gedüngt.
Freitag 14. März, 2008

Traum

In meinem Bekanntenkreis werde ich gern als Traumdeuter herangezogen. Was mir bei anderen leicht fällt, gelingt mir mit meinen Träumen leider nicht. Das heißt, ich habe keine Ahnung was meine Träume bedeuten - und wiederhole es mehrmals hintereinander in aufeinanderfolgenden Nächten. So wie den folgenden:
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Donnerstag 13. März, 2008

Buchmesse.L

Ich wäre jetzt sehr gerne auf Leipzig auf der Buchmesse. Leider kann ich nicht - schon gar wegen meines Bänderrisses und den Krücken.

Na ja, nächstes Jahr dann bin ich dabei. So oder so.
Donnerstag 13. März, 2008

Lehrling.new

Nach meinem letzten Lehrling und dem Desaster welches darauf folgte, war es mir eigentlich fern wieder einen einzustellen. Nach langen Überlegungen habe ich es dann jetzt doch getan.
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Mittwoch 12. März, 2008

Fellows

Wie kann man nur so bescheuert sein!

Das ist keine Frage, denn es fehlt ein Fragezeichen. Sprachwissenschaftler werden wissen wie man den Eingangssatz nennt - interessant für den Beitrag ist es nicht.

Wir leben hier in einer Art Kleinstadt. Selbst wenn man als Gebürtiger täglich aus dem Fluchen nicht herauskommt, ist es doch irgendwie schön hier. Man kann zwar nicht genau fassen was schön ist, es ist aber schön. Basta. Oder fast Basta - denn manchmal ist das schon eingefleischte Fluchen auch gerechtfertigt.


Es ist noch nicht allzu lange her dass ein paar Meter weiter ein neues Café seine Pforten öffnete. Das ist so ein Kettending - Konzessionsverkauf, oder Franchising wie man heutzutage dazu sagt. Coffee Fellows nennt sich das Ding. Vor kurzem - keine Woche - wechselte dort der Besitzer und schwups bekommt man keinen Chai-Tea Latte mit Laktose freier Milch mehr. Früher hätte man es falsch gemacht.


Ich wage es zu bezweifeln ob das so falsch war. Denn wie auch immer es war, ich habe es gern getrunken. Meist sogar mehrmals am Tag. Und Früher, Herr neuer Cher, war der Laden um die Uhrzeit gut besucht und glich keiner verlassenen Oase.
Dienstag 11. März, 2008

3gelbe.Säcke

In meinem Wohngebiet wird der «Gelbe Sack» vierzehntägig am Montag abgeholt. Den einen Sack voll Umverpackung den ich in dieser Zeit füllen kann, bringe ich dann immer zwischen acht und neuen, eben wenn ich ins Büro fahre, runter an die Straße. Irgendwie hatte ich aber die letzten zwei Termine verpasst - weshalb sich ganze zwei gefüllte und ein kleiner Sack in der Abstellkammer angesammelt hatten. Im Grunde ist das kein Problem, denn dort ist genug Platz - mich stört es aber trotzdem.
Gestern war's dann wieder soweit: Montag und Abholtag. Ich konnte mich um zehn vergewissern dass weder vor noch hinterm Haus die Säcke abgeholt waren. Es würde also locker reichen, wenn ich noch kurz dusche und mich rasiere, bevor ich die Dinger runter trage. Gesagt getan. Danach vergewisserte ich mich nochmals dass auf beiden Seiten des Hauses noch nicht abgeräumt war, schnappte eine meiner tollen Krücken und machte mich mit drei Säcken auf den Weg nach unten. Ja sicher, es dauert seine Zeit wenn Mann mit drei gelben Säcken und einer Krücke vier Stockwerke plus Untergeschoss, zum Hinterausgang wandert. Dort angekommen konnte ich gerade noch sehen, wie das Sammelfahrzeug aus unserer Straße fuhr. Man wollte mich nicht hören - also schnell an die Vorderseite wandern und die Säcke ans Nachbarhaus legen. Dort angekommen das gleiche Spiel wie hinterm Haus.
Nun stand ich da, links Krücke, rechts drei Säcke, hinter mir vier Stockwerke, 250m vor mir die nächste Straße mit «ungeräumten Säcken». Was tun? Sollte ich mir die Blöße geben und loswandern, zu spät ankommen, mit drei Säcken zurückwandern und die Teile wieder hochtragen?
Kurz: Ich habe es gewagt. Als ich endlich an der anderen Straßenseite ankam - nachdem ich zwei hupende Idioten gekonnt ignorierte - standen da zwei nette Menschen um die fünfzig. Warum hilft ihnen denn keiner, fragte die eine Dame fast entrüstet. Weil ich ein böser Mensch bin, schoss es aus mir heraus.

Nächstes Mal werfe ich den Sack einfach aus dem Dachfenster. Das geht schneller.
Montag 10. März, 2008

Frühlingsswap

Frühlingsswap 2008Hier die Trackliste meiner Frühlingsswap 2008 CD. Die Titel sind der Reihe nach meiner Blogliste gewidmet. Das heißt, ich verbinde sie entweder mit dem jeweiligen Betreiber der Seite oder dem Blog selbst.


1. Les Djinns (Djuma Soundsystem)
Gewidmet ist dieser Titel dem Großartigen «argee gleim» und seinem «gnogongo». ArGee ist für mich wie die mystischste Schöpfung Gottes, die Djinn. Die Frequenz seiner Beiträge spiegeln den Takt dieses Titels wieder. Es packt dich, und lässt dich nicht mehr los.
2. Deros Illusion (Dero Ft. Leee John)
Hierbei dachte ich an «dieJulia».
3. Gypsy Woman (Crystal Waters - DiscoBoys Remix)
Frau Julie scheint nur noch auf Achse...
4. SAXO (Laurent Wolf)
Herr Rollinger - besser kann man ihn nicht musikalisch beschreiben.
5. Beat is Rocking (Eric E - Salto Remix)
Frau Dorfdisko - allein ihr Nickname passt, der Rest spricht für sich selbst. Einfach dem Text folgen.
6. e' Samba (Jounior Jack)
Könnte man nicht besser durch's Leben gehen als mit diesem Rhythmus, Frau Kathleen?
7. We don't take no Shit (Fedde le Grand)
Frau Spreepiratin. Stimmt doch, oder?
8. Destination Calabria (Alex Gaudino feat. Crystal Waters)
Diesen Song widmete ich «Yet Another Blog» und seinem Betreiber. Sehr positiv.
9. Electro (Mr. Gee)
Einer meiner Lieblingstracks. Wie konnte es anders sein, als dass ich den meiner lieben Freundin Anja ans Herz lege.
10. The Creeps (Camille Jones - Fedde le Grand Remix)
Mel, das ist für dich.
11. The Drill (the Drill)
Wow. Das denke ich jedes Mal wenn ich den Track in mein Set mische und die Leute auf der Tanzfläche beobachte. Vasili, das ist für dich. Allein für dein Jakobsweg, den du gegangen bist.
12. Put Your Hands Up (Fedde le Grand - in einer etwas anderen Version ;-))
Ich habe lange überlegt welchen Titel ich Christian widmen soll - es war schwer etwas passendes zu finden. Dieser Track beschreibt ihn oder sein Blog «Jawl» wohl am Besten. Yes: Put your hands up!!!
13. Rapture (LIO - 2007 Remix)
Ich liebe diesen Song - so wie ich Lus Texte gerne lese. Es hätte also nicht anders sein können, als sie mit diesem Titel zu ehren.
14. Proper Education (SABO feat. Pink Floyd)
Ja. Van von Vanity. Der Song passt zu dir.
15. wOz not wOz 2007 (Ebola Remix)
Nun. Ich bin's, schon immer gewesen.
Mittwoch 05. März, 2008

Kaffee.filtern

Und wieder offenbart sich »Holla die Waldfee« als regelrechte Muse des alltäglichen Wahnsinns. Sie begegnet ... besser, sie drängt in allen Lebenslagen an vorderste Front und gibt nicht nach sich bemerkbar zu machen. Keine Minute vergeht ohne dass sie hereinstolpert ohne anzuklopfen oder schiere Mammutbaumstämme ins Gehwerk schleudert. Ihr Lachen ist das kälteste was mir bekannt ist. Während der Mensch, je nach National- und oder Sexualität, sein Lachen mit einem »HAHAHA« oder gar Wiehern akzentuiert, ist ihres ein andauerndes kalt kratzendes »Habichsdirnichtgesagt«. Man könnte wahnsinnig werden, wenn man es nicht schon wäre. Dass man es ist hilft auch nicht weiter, denn dieses Habichdirnichtgesagt in vierzigfacher Wiederholung als hämisches Lachen, ist selbst für einen Wahnsinnigen nicht mehr ertragbar.

Soviel Kaffee könnte nicht gebrüht werden wie man sich darin die Füße waschen wollte. Oder ist Kaffee doch nur zum trinken gedacht und Füße wäscht man in Unschuld?
Legen wir das ab unter der Rubrik «Dinge die ich nicht weiß aber gerne wüsste».
Freitag 29. Februar, 2008

Egal

Ich gehe jetzt erstmal lecker zum Friseur und lass' mir das Haupthaar richten.

Wenn ich dann zurück bin, denke ich über den letzten Satz nach. Lecker gehen, richten lassen.
Mittwoch 27. Februar, 2008

Blut.Uhr

Wie nett. Beim heutigen Blutspende-Termin habe ich eine Uhr geschenkt bekommen, als kleines Dankeschön für die Frequenz meiner Blutabgabe. Nettes Ding und sehr rot. Ich glaube, ich werde es meinem Neffen schenken - als Mann trägt sich so ein Ding schlechter als wenn man noch jünger ist.
Besser war der Schlüsselanhänger - mit einem PIN Code versehen. Verliere ich meinen Schlüssel, braucht der Finder es nur noch in den nächsten Briefkasten werfen. Wenn's gut läuft, bekomme ich es dann geschickt. Wenn nicht, brauche ich wahrscheinlich einen neuen Schlüssel.

Fakt ist, Blutspenden sind wichtig - egal was es für Geschenke dafür gibt. Wer kann, sollte bitte zur nächsten Spende einfach hingehen. Vielleicht braucht er/sie es ja irgendwann selbst - oder seine Verwandten, Freunde, Feinde. Kann alles passieren.
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