am Freitag 20. Februar 2004 um 10:55 schrieb Ebola:

tgAAC09

Es war irgendwann in den frühen 80ern, als ich das erste Mal von dieser Krankheit erfuhr. Damals wusste die breite Masse (nicht nur die Dicken sondern auch die Schlanken) nichts davon wie, wo und wieso man sich daran anstecken konnte. Das was aber alle sofort zu wissen glaubten war, dass nur Homosexuelle und Junkies betroffen waren. Solange man nicht mit dieser Randgruppe der Gesellschaft Kontakt hatte, wäre man gefeilt und auf der sicheren Seite. Es ging das Gerücht, man könne sich durch Berührung, Hustpartikel, Schuppen und ähnlichen Geistergeschichten anstecken. Es brauchte Jahre der Aufklärung, bis man wieder Homosexuelle und Fixer voneinander unterschied und, erkorene Aussätzige wieder als das betrachtete was sie wirklich waren ... kranke Menschen. Dann kam Philadelphia und brachte das Mitleid mit.

Im Grunde ist diese Krankheit eine Schande für die Menschheit. Nicht die Krankheit selbst, sondern, dass sich heute immer noch Menschen daran anstecken müssen, und bestimmte Organe diese Tatsache für sich ausnutzen. Der Klerus der seine Felle immer mehr den Bach herunter schwimmen sieht, nutz die Angst und Hilflosigkeit seiner zu Gläubigen bestimmten Menschen um sich vor ihnen zu behaupten. Die letzte Schandtat zum vorsätzlichen Mord des Vatikans ist die durch ihn verbreitete Geschichte, der Virus sei so klein, er könne durch das molekulare Latexgitter schlüpfen. Wer sich durch Präservative geschützt glaube, sei im Irrglauben. Nur das Vertrauen in Gott und die Abstinenz schütze vor dem Werk des Teufels.
Auf der anderen selben Seite steht die Pharmaindustrie. Ihr lebenswichtiger Cocktail ist für den im Eiterherd Afrika lebenden Kranken unerschwinglich. Die Konzerne waren weder bereit die Kosten für diese Menschen zu senken, noch ihr Patentrecht für die preiswertere Herstellung zu lockern. Schließlich ist nicht die Pharmaindustrie schuld daran, dass jährlich tausende an einer Krankheit sterben müssen, an der sie Unmengen verdienen. Klar, die gesamte Menschheit neigt dazu Hungernde sterben zu lassen, weil sie nicht schuld an dem Hunger ist.

Ich hoffe, dass dieser Weg (Link) sich anders gestalten wird. Bei einem möglichen Erfolg, sollte das Serum nicht Millionen kosten, um nur Hunderte zu retten und der Papst nicht vom Teufel sprechen, den er selbst unter seiner Decke betet ... Verzeihung ... bettet sollte es heißen. zwei Kommentare


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