am Mittwoch 25. Februar 2004 um 15:05 schrieb Ebola:

Skyguymortal

Einer der Fluglotsen von Skyguide, die während der Flugkatastrophe in überlingen Dienst taten, ist gestern vor seiner Haustür erstochen worden.
Natürlich bin ich gegen jegliche Selbstjustiz, schon gar wenn es Leben fordert. Natürlich kann ich das nur behaupten, weil ich selbst nie in eine solche Lage kam. Wer weiß wie ich reagieren würde, wenn meine Angehörigen in einer der Maschinen gesessen hätten ... und das Ergebnis der Untersuchung so (Link) ausgefallen wäre. Ich gehe davon aus - und dabei vertraue ich meinem Geist - dass ich den vermeintlich Schuldigen am Leben gelassen hätte. Wie, ist eine andere Frage.
Vor Jahren hätte ich wahrscheinlich an dieser Stelle gehofft, dass man den Täter nicht zu fassen bekommt. Emotionsbedingtes Denken. Heute sehe ich es anders. Holt ihn euch, egal in welches Loch er sich verkrochen hat! Wer den Schneid zu einer solchen Tat hat, sollte auch dafür gerade stehen können. Ansonsten bleibt es, wie immer bei Mord, niederträchtig.

Nun, man weiß ja nicht ob dieser Mord wirklich etwas mit der Flugkatastrophe gemein hat. Bis jetzt ist es nur eine Vermutung der Polizei. vier Kommentare
s Bildle vom sblie

Die Tatsache,daß der vermeintliche Mörder seine Familie bei dem tragischen Unfall verloren hat ist natürlich hart und schwer zu verarbeiten. Auch ich habe zwei Kinder,wenn ich versuche mich in die Lage des Familienvaters zu versetzen wird mir ganz anders..trotzdem ist Selbstjustiz nicht der richtige Weg , bringt Ihm diese Tat Frau und Kinder wieder ins Leben?? Hat der ermordete Fliglotse vielleicht selber Familie..Frau..Kinder..Vater,Mutter. Wie geht es denen jetzt? Das kann doch nicht die Lösung sein , so eine Tat sollte aus beiden Blickwinkeln betrachtet werden, ich bin kein konservativer Mensch aber wenn das jeder so handhaben würde wo kämen wir dann hin?? In Russland ist das möglicherweise üblich ( da verschwinden ja auch Präsidentschaftskanditaten übers lange Wochenende..)aber hier sollte man die Justiz gerechte Urteile fällen lassen,oder zumindest hoffen,dass dem so geschieht. Dem verdächtigtem Mann hätte es vielleicht geholfen eine angemessene Therapie , die Ihm über den Verlust seiner Familie hinweggeholfen hätte, zu machen,anstatt sich in einen grenzenlosen Hass zu steigern,der in solch einer tat geendet hat.



s Bildle vom Ebola

Der Ermordete hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Angeblich waren sie sogar anwesend, als der Täter den Vater erstach.





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