am Mittwoch 24. September 2008 um 12:51 schrieb ebola:

Me.asozial

Was heißt es eigentlich, jemanden zu lieben. Es ist zumindest nichts was man so lapidar beschließt, von heute auf morgen. Vielmehr passiert es einfach - und manchmal begreift man es nicht.
Ich bin froh und glücklich mich aus diesem grausamen Spiel verabschiedet zu haben. Hätte auch nichts dagegen, wenn das so bliebe. Meine Erfahrung damit war bisher immer und irgendwann dramatisch.
Klar habe ich glückliche Tage in Zweisamkeit erlebt. Ich hätte für so manche Partnerin - nicht für alle - alles getan. Jedenfalls dachte ich das zu dem gegebenen Zeitpunkt. Manchmal erinnere ich mich zurück und vermisse. Vermisse das Vertrauen, im Körper und Geist der Partnerin, Geliebten.
Zumindest falle ich dann in kurze Phantasie, wenn ich einen Film oder ein Buch mit einer Lovestory und des darin propagierten Happyends sehe oder lese. Augenblicke - mehr nicht - in den ich gewahr werde, ebenso ein Mensch zu sein wie die Anderen. So nämlich nennen wir Singels - zumindest nehme ich das stark an - den Rest der Menschheit. Nämlich die Sorte, die irgendwann ihren Partner gefunden haben und - folgend ist wohl der grausamste Unterschied das den Ausdruck die Anderen rechtfertigt - es auf die Reihe bekamen mit diesem einen Menschen sein Leben zu teilen. Und damit wären wir beim Thema: Ich bin asozial.
So muss ich es eingestehen, der Logik halber. Alles um mich herum paart und vögelt, wirft und gedeiht, knutscht und richtet gemeinsame Wohnungen ein. Ich begegne ihnen überall. Sie kommen in meinen Laden, suchen Rat in Technik, sie stehen vor mir an der Kasse im Einkaufsland, heben lächelnd ihre gemeinsam erstandenen Produkte aufs Laufband, laufen Händchen haltend über die Straße während ich - gesetzlich dazu aufgefordert - bei rot warten muss, bis sie auf der anderen Seite sind. In diesen Augenblicken wäre ich bereit jede Partei zu wählen, in deren Programm die Änderung der Ampelfarben steht. Stopp bei grün und weiß für Fahrt. Gelb kann bleiben.
Eben, ich bin asozial. Ich habe es nicht auf die Reihe gebracht mich der vielen Zicken zu beugen. Asozial weil ich nicht bereit war Kompromisse einseitig zu akzeptieren. Asozial, wie ich sonntags nicht ausschlafe, da niemand neben mir liegt. Asozial weil mich eine verheiratete Frau stalkte, eine andere in einer glücklichen Beziehung mir MMS mit ihren Brustwarzen schickte. Eben asozial.

Aber irgendwie, glücklich. Manchmal. zwölf Kommentare
Ebola hat darauf reagiert |
s Bildle vom me[l]

Schon mal darüber nachgedacht, dass NICHT DU asozial bist?

Ich meine, was ist daran sozial, wenn man sich Zicken beugt? Oder einseitige Kompromisse akzeptiert? Ausschläft? Und für das Verhalten der beiden Damen kannst du dich doch auch nicht verantwortlich machen! Da läuft bei den Beiden was schief im Kopf, nicht bei dir!



das ist eine Reaktion auf me[l]s Kommentar
s Bildle vom Ebola … vielleicht.

s Bildle vom me[l]

Vielleicht? Aber Hallo!!!



s Bildle vom Lu

eindeutig: nicht die richtigen frauen dabei.

stay tuned for more happy days, und dazwischen: genieße deine freiheiten. :)



s Bildle vom rollinger

Das mit diesem “genieße Deine Freiheiten” finde ich immer irgendwie daneben. Das eine schließt ja das andere nicht aus. Vielelicht habe ich den Sechser im Lotto gezogenund das schon seit über einem Jahr. Freiheiten, habe ich alle die ich brauche, ich habe sogar mehr und bekomme welche verordnet wenn ich sie mir nicht nehme.

Ich weiß wie der hr. Ebola fühlt…ein wenig Herbstdepri ist da vielleicht mit dabei. Was soll man tun?


um 24-09-’08 14:20 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom Ebola

Tun?
Nichts, weiterleben. ;-)



s Bildle vom Lu

ich finde, es ist ein kleiner, je nach einstellung empfindlicher unterschied zwischen freiheiten, die man in einer beziehung hat und freiheiten, die man als single genießt.
ich finde beides lebenswert.
(würde ich und mein großer freiheitsdrang sich je eingeschränkt fühlen, ich hätte nie eine beziehung und auch meinem mann wäre ich nicht schon knappe 6 jahre eine partnerin :) )



s Bildle vom Ebola

@Lu. So und nicht anders.

Ich meine das in Klammern.



s Bildle vom rollinger

ja, das in den Klammern ist wahr. Manchmal merkt man nicht wie Freiheiten verloren gehen. Kinder nehmen Dir auch Freiheiten, aber es kommen andere dazu, die man nicht kannte oder nicht verstand. Aber Kinder kann man auch mal abgeben und besoffen um die Häuser ziehen.
Merkt man mir an, daß ich in 14 Tagen nach HH gehe mit meiner Dame …OHNE Kinder? :-D


um 25-09-’08 09:38 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom Bradbury

Zu manchen Themen fallen einem nicht mehr neue Gedanken ein, neue Ansätze oder (gute) Lösungen. Vielleicht kann man(n) bei den wichtigsten Themen im Leben herzlich wenig dazugeben, dran zu arbeiten erfüllt nur die Zeit, und dann kommts ohnedies anders(oder gar nicht) als man sichs vorgestellt hat.(Seufz) So ists. Zu diesem Beitrag kann ich nur sagen:Dito.


um 25-09-’08 12:16 von Bradbury| | reagiere hierzu

s Bildle vom Ebola

So it’s.





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