am Freitag 23. Januar 2009 um 09:36 schrieb ebola:

Katze

Wie jeder Mensch, träume auch ich. Und letzte Nacht dachte ich wahrscheinlich dass ich Tierarzt sei:
Ich bin wieder in diesem großen Haus, mit den vielen Zimmern. Von dem Ding träume ich immer wieder. Jedes Mal sieht es etwas anders aus, aber das Gefühl ist dasselbe. Vor meiner Tür unterhalten sich Menschen, die ich nicht kenne. Sie beraten über eine Katze, die da regungslos vor ihnen liegt. Einer meint, man werde die Katze jetzt endlich von ihren Leiden erlösen - dazu müsse man ihr am Besten das Genick brechen.
Ich frage was mit der Katze passiert sei. Da wisse doch jeder, bekomme ich als Antwort. Sie habe sich in falschen Kreisen bewegt, und gestützt. Jetzt sei sie Querschnittsgelähmt, man müsse sie töten.
Ich sehe die Katze an und entdecke in ihren Augen Leben. Als derjenige der meinte der Katze das Genick zu brechen, nach ihr greifen will, halte ich seine Hand fest. Sie lebt, sage ich, und wer hier meint sie töten zu müssen, muss an mir vorbei. Er meint es ernst, sagt einer, wir gehen ihm aus dem Weg, sagt ein anderer. Ich hebe die Katze hoch und nehme sie mit zu mir.
Ich massiere ihre Wirbelsäule, wieder und immer wieder. Irgendwann fühle wie die Katze lebendiger wird. Sie schnurrt und fängt an sich zu bewegen. Dann ist sie plötzlich geheilt und kauert auf meinem Schoss. Ich gebe ihr Futter und lasse sie hinterm Haus in die Freiheit. drei Kommentare
s Bildle vom rollinger
um 23-01-’09 14:25 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu




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